HANDBALLVEREIN

Barsinghausen e.V.

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HVB verpflichtet Wyss ab Sommer 2019

1. Herren

Die sportliche Situation der 1. Herrenmannschaft vom Handballverein Barsinghausen (HVB) stellt sich derzeit nicht gerade berauschend dar. Wenige Spieltage vor dem Saisonabschluss in der Oberliga steht man auf dem drittletzten Platz und kämpft um den Klassenerhalt. Vor diesem Hintergrund haben die Verantwortlichen im Verein sich zusammengesetzt und nach einem neuen Impuls für die kommende Spielzeit gesucht.

Ergebnis: Nach achteinhalb Jahren als Cheftrainer der 1. Herren soll Jürgen Löffler an anderer Stelle im Jugend- und Damenhandball neue Aufgaben übernehmen. Sein Nachfolger ist ein alter Bekannter in Barsinghausen und heißt Stefan Wyss. Der heute 50-jährige Familienvater startete vor Jahren seiner Trainerlaufbahn in der Deisterstadt, wo er fünf Jahre Coach beim TSV Barsinghausen war. Es folgte sein Engagement beim Zweitligist TSV Burgdorf, wo Wyss als sportlicher Leiter den Aufstieg in Bundesliga 1 schaffte. Auch danach blieb er immer aufmerksamer Beobachter des Handballsports. Zum Jahreswechsel gab es dann Gespräche mit den HVB-Vorständen Gerd Köhler und Marc Brandes sowie mit Teammanager und Vorstandsmitglied Julian Frädermann. „Wir wollten auf dem Posten keine 1B- oder 1C-, sondern die 1A-Lösung und die hieß Stefan Wyss.“ Die Gespräche seien sehr gut gelaufen und auch die eigene Familie habe grünes Licht für die Aufgabe am Deister gegeben, so Wyss, der betont, er wolle sich die sportlichen Gegebenheiten beim HVB erst einmal genau angucken, um dann daraus Schlüsse für mögliche Veränderungen ziehen zu können. Entscheidend sei für ihn die Arbeit in der Halle und er wisse aus Erfahrung, dass der Verein ihm dabei den Rücken freihalte. „Vor Jürgen Löffler (der vor zwei Wochen informiert wurde) habe ich großen Respekt, ohne seine großen fachlichen und auch menschlichen Fähigkeiten, wären die fast neun Jahre als Trainer nicht möglich gewesen“, betont Wyss, der große Lust auf den Trainerjob in Barsinghausen verspürt. Nun gilt es in den verbleibenden Partien aber erstmal das Abstiegsgespenst erfolgreich auf Abstand zu halten.