HANDBALLVEREIN

Barsinghausen e.V.

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Spielbericht: Großenheidorn - HVB

1. Männer

Zum Saisonstart in der Oberliga konnte sich der HV Barsinghausen am Sonnabend beim MTV Großenheidorn nicht für einen leidenschaftlichen Kampf belohnen und verlor knapp mit 23:26 (12:13).

Im obligatorischen Kreis der Mannschaft nach dem Abpfiff ergriff Kevin Loh das Wort: „Wir haben beim Absteiger aus der dritten Liga 60 Minuten mitgehalten.“ Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte Jannis Frädermann seinen Siebenmeter zum 21:23-Anschluss (54.) verwandelt. „Wenn man so nah dran ist, will man natürlich auch gewinnen, aber man gesehen, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte der neue Torhüter Timo Wegner, der vom Lehrter SV an die Bergamtstraße wechselte. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag, dass sich der HVB mit leeren Händen aus der Wunstorfer Meerfestung verabschieden musste. 

„Wir haben heute eine Chance liegen lassen. Das lag an unserer Trefferquote“, analysierte der neue Trainer Stephan Wyss nach dem Spiel in der Pressekonferenz.

Spielerisch hielt die Deister-Sieben mit und ließ sich auch von der verkorksten Anfangsphase und einem 1:6-Rückstand (13.) nicht aus der Ruhe bringen. Nach einer Auszeit von Wyss kippte das Spiel. Barsinghausen war noch aggressiver in der Abwehr, hatte mit Wegner einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten und erzwang gegen den ideenlosen Großenheidorner Rückraum Ballgewinne. Einen davon nutzte Jannis Frädermann zum 6:6 (17.).

In der Folge sahen die 336 Zuschauer ein packendes Derby, in dem sich beide nichts schenkten. Dass die Gäste mit einem knappen Rückstand in die Kabine gingen, lag auch daran, dass Thorsten Lippert einen Siebenmeter an die Latte warf und Jens Pallein die Kugel freistehend einen Meter über das Tor ballerte.

Die Barsinghäuser blieben auch nach Wiederanpfiff äußerst eklig in der Abwehr und störten früh die den Spielfluss der Gastgeber. Wyss („nach 40 Minuten war meine Stimme weg“) dirigiert lautstark von der Seitenlinie, doch vermeidbare technische Fehler, die Heidorn per Gegenstoß bestrafte, verhinderten die mögliche Wende. Bis zum 18:19 (46.) durch Lippert blieb das Spiel eng, ehe der Drittligaabsteiger eine doppelte Unterzahl nutzte und sich vorentscheidend auf 23:18 (50.) absetzte. Wegner sah im Hinblick auf das Heimspiel am kommenden Sonnabend (19.30 Uhr) gegen die TSV Burgdorf III das Positive: „In Großenheidorn mit seinen Fans im Rücken kann man verlieren. Aber auf unserer Leistung können wir aufbauen.“